Technische Rahmen von CRM-Systemen – Serie Teil 5

Dies ist eine kleine Serie zum Thema “Flexibilität von CRM Systemen”, unterteilt in folgende Kapitel:

  • Die dynamische Ökonomie als Herausforderung
  • Modularität
  • Integrationsfähigkeit
  • On- und Offlinefähigkeit
  • Technische Rahmen (Plattform, Templates, Anpassung)

Plattform

Bei den Plattformen können wir zwischen der lokal im Haus vorhandenen Lösung, der Cloud-Lösung und einem Mix, quasi der Hybrid Lösung, unterscheiden. Aus Sicht des Datenschutzes möchte ich jedem Unternehmen anraten, diesen sehr genau zu beachten und die Systemwahl hier sehr umsichtig durchzuführen. Ein gemischtes System, das browserbasiert betrieben wird, kann Cloudvorteile mit dem Betrieb in einem deutschen Rechenzentrum verknüpfen. Wie gesagt: Datenschutz hat oberste Priorität! Hier ein lesenswerter Beitrag von Claus Michael Sattler.

Nutzungsmedium

Abhängig vom Nutzungsmedium muss das System optimiert sein für den Einsatz außerhalb der gewohnten PC-Umgebung. Für mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets müssen Versionen verfügbar sein. Auch sollten sie im Rahmen eines Responsive Designs sich auf die Bildschirmgröße justieren und je nach Lage des Devices (waagrecht/senkrecht) anpassen können.

Art der Eingabe der Informationen

Die Eingaben in EDV-Systeme, Smartphones oder Tablets verändern sich. Neben der Tastatur und Stifteingabe nimmt immer mehr die Eingabe von Sprache zu. Dies hat insbesondere im Vertriebs- und Servicebereich große Potentiale.  Es optimiert den Personaleinsatzes und ermöglicht die Konzentration auf Kernaufgaben. „Machen Sie endlich Schluss mit administrativen  Zeitdieben“ heißt eine Forderung von Claus Michael Sattler von Dictateam. Seine Lösungen rund um das mobile Diktieren optimieren den Workflow, die Integration in CRM-Systeme durch ReischerCRM sind wegweisend.

Branchentemplates

Im Rahmen der Flexibilität ist es auch relevant, die Anätze zu spezifischen Bedürfnissen in Branchen oder feiner definierten Spezialbereichen zu kennen und auch in Systemen abbilden zu können.

Typische Focus-Branchen sind der Finanzdienstleistungssektor (FDL), wie Banken und Versicherungen, sind die Bereiche Medizin und Healthcare, Pharma und Chemie, die Industrielle Fertigung (wobei im CRM nicht nach Serien- und Einzelfertigern unterschieden wird), als auch der übergreifende Dienstleistungs – und Handelsbereich (hier gibt es zahlreiche feingegliederte Zusatzlösungen von der Touristik bis hin zum Automobilhandel). Eine besondere Rolle nehmen darüber hinaus Non-Government-Organisationen, wie Verbände, Vereine und Stiftungen ein. Da diese auch im CRM zahlreiche Sonderregelungen erfüllen müssen, bedürfen Sie gesonderter Ausrichtung.

Zum Schluss kommen dann die sogenannten Individuallösungen. Auf Basis eines generischen Basismoduls werden kundenindividuellen Lösungen gestaltet. Ein Weg, der aber in der Handhabung für die Releasepflege nicht immer einfach ist.

Agile Anpassung

Im Rahmen der agilen Anpassung ist die jeweilige Adaption an Einzelnutzerbedürfnisse oder auch Benutzergruppen zu verstehen. Es geht hierbei um die unkomplizierte Anpassung durch Anklicken in einem Konfigurationsmenü, Rechtezuweisungen durch anklicken oder sogeannte Parametrisierung. Im Rahmen des Customizing werden durch Feldanpassungen, Einrichten neuer Katalogfelder u.ä. geringfügige Anpassungen mit „Bordmitteln“ durchgeführt. Als letzte Anpassungsmöglichkeit auf spezielle Anwendungsherausfoderungen oder Nutzerbedürfnisse bleibt dann die releasefähige Anpassungsprogrammierung.

 

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